St. Petersburg, ein Wintermärchen

Ich muss zugeben, ich habe den Blog länger vernachlässigt. Der Grund ist der übliche: Zeitmangel. Von Oktober bis Ende Dezember war ich bei neun Eiskunstlauf-Wettbewerben von Finnland über die USA, Kanada, Russland, Frankreich, China, Japan, nochmal Frankreich und nochmal Russland. Es macht mir nach wie vor Spaß, kreuz und quer durch die Welt zu reisen und über diese Wettbewerbe zu berichten, Interviews zu führen etc, aber viel Zeit für anderes bleibt nicht.

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Der eherne Reiter: Ein Denkmal für den Stadtgründer Peter den Großen und ein Wahrzeichen der Stadt.

2017 ging es Ende Januar mit der Europameisterschaft weiter und kurz danach bin ich noch zur Russischen Juniorenmeisterschaft gefahren. Ich wollte dort schon immer mal hin und die nächste Generation russischer Läufer erleben, aber entweder passte es zeitlich nicht oder aber die Meisterschaft fand in einer entlegenen Ecke des Riesenlandes statt. Diesmal aber gab es keine Ausrede: Erstens lag die Meisterschaft zeitlich günstig und zweitens war sie in St. Petersburg.

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Löwenfigur am Neva-Ufer, auf der anderen Seite des Flusses steht rechts das älteste Museum der Stadt, die „Kunstkammer“.

St. Petersburg ist  meine absolute Lieblingsstadt, seit ich sie 1993 das erste Mal besucht habe. Ich war schon so oft dort, dass ich es gar nicht mehr zählen kann, ich habe sogar in den Jahren 2000 und 2001 jeweils mehrere Monate dort gewohnt. Ich habe viele Freunde dort und die Stadt selbst ist wie eine Freundin, so vertraut und lieb ist sie mir geworden. Ich glaube, ich könnte problemlos Fremdenführerin hier spielen. Für einige Freunde und Verwandte aus Deutschland habe ich das auch schon getan.

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Die Peter-und-Pauls-Festung, Keimzelle der Stadt. In der Kathedrale sind die Gebeine der russischen Zaren bestattet.

Während der Russischen Juniorenmeisterschaft war nicht viel Zeit für anderes, und das Wetter war ohnehin grau, aber am letzten Tag verwandelten Sonne und blauer Himmel St. Petersburg in eine Winterwunderland. Bei etwa minus 16 Grad machte ich einen kleinen Spaziergang durch das Zentrum der Stadt und konnte ein paar Winterphotos schießen. Der Abschied fiel wie immer schwer! Aber ich komme bald wieder. Im Mai steht der nächste Besuch an, wenn schon die Weißen Nächte begonnen haben. Aber damit ist kein Schnee gemeint.

Die restlichen Bilder sind hier.

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Petersburger Panorama

 

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