Willkommen in Europa

Die britische Innenministerin Theresa May hat vorgeschlagen, die Flüchtlingsboote, die über das Mittelmeer kommen, zurückzuschicken. Das ist halbherzig.

Viel sinnvoller wäre es doch, die Boote auf hoher See zu versenken, mit Mann und Maus. Wenn sich erst einmal in Somalia, Syrien und anderswo herumspricht, dass die EU-Grenzschützer im „Mare Nostrum“ die Schlauchboote durchlöchern und mit den alten Kähnen Schiffe versenken spielen, wird die Zahl derjenigen, die sich von Afrika aus auf dem Weg machen, schlagartig sinken. So könnten künftig viele Leben gerettet werden und gleichzeitig wird den Schleppern das Handwerk gelegt, denn sie finden keine Kunden mehr. Sicher wäre es bitter für die Betroffenen, aber man muß ja an das große Ganze denken und viele von ihnen wären sowieso ertrunken. Auf dem Meer läßt sich eben so schlecht ein Zaun bauen.

A propos Zaun. Das Problem der Flüchtlinge, die schon in Europa angekommen sind, ist ebenfalls noch ungelöst. Bis zur wahrscheinlichen Ablehnung ihres Asylantrags und ihrer Abschiebung sollten diese Flüchtlinge in Arbeitslagern interniert werden. Der Aufbau eines Arbeitslagers wurde gerade in Deutschland und von Deutschland besetzten Gebieten in der Vergangenheit gründlich erprobt, dürfte also nicht so schwierig sein. Die arbeitsfähigen Flüchtlinge können z.B. in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Auch in diesem Bereich liegen bereits historische Erfahrungswerte vor. So können sie selbst zu ihrem Unterhalt beitragen, was wiederum ihre Akzeptanz in den Aufnahmeländern erhöhen wird. Im Idealfall werden sich die Länder in Europa auf Quoten einigen, um die günstigen Arbeitskräfte gerecht zu verteilen. Aber die Europäische Union sollte darauf achten, dass es nicht zum Streit kommt, weil jeder mehr Flüchtlinge zugeteilt haben will.

Die Lager und Flüchtlingsheime müssen selbstverständlich weit entfernt von den Siedlungen ordentlicher Bürger errichtet werden, damit die Steuerzahler keine Angst um ihr Hab und Gut und um ihre Frauen und Kinder haben müssen. Denn man weiß ja nicht, was da alles kommt. Insbesondere unter Migranten aus bestimmten Balkangegenden sollen schon einzelne Personen gesichtet worden sein, die sich bei Vollmond in zottelige Gestalten mit Krallenhänden und Reißzähnen verwandeln. Eine strikte räumliche Trennung wäre für alle von Vorteil, denn es wäre sehr ärgerlich, wenn so ein schönes, neues Lager in Flammen aufgehen sollte.

Was den Ausrüstungsstandard der Lager angeht, so könnte man ihn an die Verhältnisse in den Heimatländern der Flüchtlinge anpassen, um einen zu großen Kulturschock zu vermeiden. Einerseits blieben die Baukosten niedrig, andererseits ließe sich eine vertraute Umgebung schaffen. Damit sich die Menschen wirklich wie zu Hause fühlen, sollte in gewissen Fällen auch über eine zeitweilige Geräuschkulisse aus Bombenexplosionen, Maschinengewehrfeuer und Tieffliegerlärm nachgedacht werden. Wir sollten eben alles für das Wohlbefinden der Flüchtlinge tun, denn wenn sie sich wohl fühlen, wird ihre Arbeitsleistung steigen. Sobald die Flüchtlinge dann einen Beitrag zu unserem Wohlstand leisten, können wir ehrlich sagen: Herzlich willkommen in Europa.

Anmerkung: Passend zu diesem Thema bin ich auf die Aktion Gemeinsam für Afrika und ihre Petition aufmerksam geworden: http://www.gemeinsam-fuer-afrika.de/jedes-leben-zaehlt/

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