Ein erster Schritt

Am 22. Februar habe ich einen Verlagsvertrag unterschrieben, und zwar für „Herz aus Glas“ (das ist ein Arbeitstitel, am Ende wird der Roman bestimmt anders heißen), und das war ein schöner Moment. Es ist das dritte Mal, daß ich einen Verlagsvertrag unterschreibe, aber bei den ersten beiden Malen ist am Ende doch nichts dabei herausgekommen, weil die zwei Verlage pleite gingen, und zwar vor der Veröffentlichung meines Buches. Also an mir kann es nicht gelegen haben! 😉

Die edition Oberkassel, in der mein Buch im Frühjahr 2016 erscheinen soll, existiert immerhin schon fünf Jahre. Von daher habe ich die Hoffnung, daß es diesmal etwas wird! Die zweimal gescheiterte Veröffentlichung betraf übrigens ein anderes Manuskript.

Ich bin gespannt auf die Zusammenarbeit  mit dem Verlag bzw. dem Lektor. Einerseits scheint es noch so lange hin – erst in einem Jahr soll das Buch erscheinen! Dabei hätte ich es doch schon am liebsten morgen in der Hand… Aber so schnell könnte ich nur als Selfpublisher etwas herausbringen. Am Ende wird das Jahr rasch vergehen, denke ich. Jetzt kann ich die Zeit nutzen, um an meinem Text weiter zu arbeiten (siehe den vorherigen Blogeintrag 😉 )

Ein bißchen seltsam war es schon, die Unterschrift auf den Vertrag zu setzen. Ich hatte das Gefühl, mein Kind aus der Hand zu geben. Aber so ist es ja nicht wirklich.

Selfpublishing halte ich übrigens nach wie vor für eine interessante Alternative, die ich auch ausprobieren möchte. Viele Autoren veröffentlichen inzwischen sowohl in Verlagen als auch im Eigenverlag, der sich enorm professionalisiert hat.

Überarbeitung und kein Ende?

Als Journalistin bin ich es gewohnt, Texte unter Zeitdruck zu verfassen. Früher habe ich bei einer Nachrichtenagentur gearbeitet, und auch heute als freiberufliche Journalistin habe ich Termine einzuhalten. Manchmal kommen auch Aufträge rein à la – „kannst du uns ein Interview mit XY liefern? Bis morgen früh?“ Oder am besten gestern, ja, ja.

Ich schreibe ziemlich schnell, kann ich von mir behaupten. Früher habe ich den Kollegen immer gesagt, das kommt nur daher, daß ich schnell tippen kann. 😉

Aber bei literarischen Texten ist es oft anders. Grundsätzlich schreibe ich auch hier schnell, denn meistens habe ich die Szene, die ich gerade schreiben will, schon längst im Kopf formuliert und nicht nur einmal. Aber kaum ist es niedergeschrieben, fällt mir schon wieder ein, was ich besser machen könnte. Dieses Wort, jenen Satz, vielleicht das noch dazu und dafür etwas anderes weg… Letztendlich führt es dazu, daß der Text nie fertig wird. Neulich las ich einen interessanten Artikel zu diesem Thema in der Qwertz, der Mitgliederzeitschrift des BVjA. Darin ging es um diesen verfehlten Perfektionismus. Vor allem sollte man seine Texte erst anfangen zu überarbeiten, wenn sie fertig sind und nicht schon vorher. Ich werde versuchen, mich das nächste Mal daran zu halten!

Im vergangenen Jahr wurde endlich mein Roman „Herz aus Glas“ (das ist nur der Arbeitstitel) fertig.  Na ja, oder fast fertig… Irgendwie ist das wie beim Kölner Dom, bist du an einer Stelle fertig, fängst du an einer anderen wieder mit den Bauarbeiten an. Es gab auch Feedback und Anregungen (danke Jan, Ute und Detlef), die ich verarbeiten wollte. Bei einer Sache bin ich mir noch nicht so ganz sicher, wie ich sie noch einbauen könnte.  Aber ansonsten ist die Überarbeitung abgeschlossen… Oder?

Eislauf-Artikelserie vor der EM bei Golden Skate

Die Eiskunstlauf-EM 2015 wirft ihre Schatten voraus und auf der Website Golden Skate veröffentliche ich eine Serie von Artikeln über Läufer, die dort starten. Heute ging der Artikel über die französischen Eistänzer Gabriella Papadakis/Guillaume Cizeron online: http://www.goldenskate.com/2015/01/gabriella-papadakis-guillaume-cizeron/
Zuvor habe ich schon Artikel über Anna Pogorilaja, Ksenia Stolbova/Fedor Klimov, Javier Fernandez und andere geschrieben. Es kommen noch Adjan Pitkeev und Yuko Kawaguchi/Alexander Smirnov und hoffentlich Florent Amodio, wenn er denn auf meine email mit update Fragen antwortet!

Außerdem muß ich an den Bios für die EM arbeiten. Zum Glück sind schon viele vom Grand Prix vorhanden, da muß ich nur noch abgleichen. Gestern habe ich Bios der Läufer aus Armenien, Österreich, Tschechien, Belgien, Weißrußland bearbeitet.

Das ist zwar einerseits „Brotberuf“, macht aber auch Spaß.

Der Blog startet!

Heute ist es soweit. Ich starte meinen Blog bzw. meine Autorenseite. Hier wird es um meine Arbeit als Autorin und Sportjournalistin sowie um Reisen gehen.

Der Blog ist nach meiner Katze Lucinda benannt, die alles weiß und alles sieht und die gerne schnurrend neben der Tastatur auf dem Schreibtisch sitzt. Manchmal läßt sie mich nicht schreiben, weil sie schmusen will. 🙂